Die meisten Menschen haben hohe Ansprüche an Möbel, sie sollten modern, robust, filigran, verziert oder gar bunt gemischt sein. Doch bei Kindermöbeln muss man in Anbetracht dieser Punkte noch einige weitere Aspekte hinzuziehen.
Die Möbel für die Kleinen erfordern bestimmte Besonderheiten, die unbedingt erfüllt werden müssen.
Kindermöbel die mitwachsen, sind heutzutage besonders beliebt. Da gibt es Betten, die in der Länge erweiterbar sind durch bestimmte Schraubvorrichtungen. Schreibtische, die man der Größe des Kindes stufenlos und höhenverstellbar anpassen kann. Oder auch Babymöbel wie z.B. Kinderstühle, die mit zunehmendem Alter der Kinder auch zu “Erwachsenenstühlen” ummontiert werden können. Am besten ist es, wenn das Kind eine Sitzprobe macht und man so sehen kann, ob das Möbelstück passend ist, da angegebene Altersnormen meist nicht übereinstimmen.
Bei Schränken ist es empfehlenswert so genannte “Einzelelemente” verschiedener Möbelsysteme zu verwenden, wie man es aus großen (schwedischen) Einrichtungskaufhäusern kennt. Dies hat den Vorteil, dass die einzelnen Elemente später besser variabel sind, falls sich die Ansprüche des Kindes ändern, beispielsweise wenn das Kind in die Schule kommt, braucht es mehr Platz für Schulbücher/ -hefte usw. Durch die Kombination einzelner Elemente kann immer wieder neues hinzu gekauft oder umgestellt werden, so dass praktisch, Platz sparend, aber auch effektiv gestaltet wird.
Doch auch der Komfort sollte in dieser Hinsicht nicht zu kurz kommen. So ist zum Beispiel bei den beliebten Hochbetten zu beachten, dass eine genügende Sicherheit und Stabilität der Konstruktion gegeben ist, das heißt, dass die deutsche Norm (DIN EN 747) eingehalten wird. Bei Kinderbetten mit Rollen ist zu beachten, dass diese feststellbar sind und somit keine Gefahr für das Kind darstellen, indem es sich z.B. klemmt. Die Matratze sollte nicht zu hart, aber dennoch auch nicht zu weich sein, so dass sie sich an die noch im Wachstum befindliche Wirbelsäule anpassen kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Farbe. Auch wenn es immer und überall heißt, dass Kinder Farbe lieben und es nicht bunt genug sein kann, entspricht das nicht unbedingt der Wahrheit. Denn weniger ist bekanntlich manchmal mehr. Einigt man sich auf zwei bis drei verschiedene Farben, sollte dies durchaus reichen, denn eine zu große Farbenvielfalt kann auch überfordernd oder ablenkend wirken.
Alles in allem ist ebenso zu beachten, dass die Möbelstücke Platz sparend sind, damit dem Kind genügend Freiraum zur Entfaltung und zum Spielen bleibt.
Thomas
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