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25th

Die Gebäudeversicherung

Files under Versicherungen | Posted by imv

Heutzutage kann man alles nur irgendwie Denkbare versichern. So ist es nicht verwunderlich, dass man auch solch wertvolle Objekte wie Gebäude versichern kann, die mitunter auch mehrere Millionen Wert sein können. Kein Wunder also, dass die Versicherungsunternehmen speziell zum Schutz von Gebäuden eine eigene Versicherung geschaffen haben: die Gebäudeversicherung. Gebäudeversicherungen versichern Gebäude inklusive Nebengebäude und Garagen, die in der Police aufgeführt sind. Dabei sollen die Gebäude gegen Naturgewalten wie Brand- und Wässerschäden sowie Sturm und Hagel abgesichert werden und im Schadensfall der Eigentümer finanziell abgesichert sein. Auch Elementarschäden können mit in die Versicherung aufgenommen werden. Dabei ist es möglich die einzelnen Risiken auch mit einer separaten Versicherung abzusichern. So gibt es als Teil der Wohngebäudeversicherungen die Brandversicherungen, die Leitungswasserversicherungen und die Sturmversicherungen.

Banken und Kreditinstitute verlangen bei Gebäuden, die über Darlehen finanziert werden, beispielweise solch eine Gebäudeversicherung, um ihr eigenes Risiko zu minimieren, sollte es zu einem Schadensfall kommen. Seit dem 1. Juli 1994, mit dem Ende der Pflicht- oder Monopolrechten durch die neuen Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft vom 18. Juni 1992, ist es den Gebäudebesitzern frei, welchen Versicherer sie wählen – egal zu welchen Risiken oder welchen Ort. Anders ist es beispielsweise in der Schweiz oder in der ehemaligen DDR, wo der Versicherer regional erfolgen muss beziehungsweise musste. 

Natürlich sind Gebäudeversicherungen nicht alle gleich, denn wie auch bei allen anderen Versicherungen wird die Prämie für jedes Gebäude individuell errechnet. So werden diverse Kriterien zur Ermittlung der Versicherung herangezogen. Eines davon ist die Bauartklasse. Hier geht es um Größe, Art, Ausstattung und andere Dinge des versicherten Gebäudes. Auch interessant ist der jeweilige Ort des Gebäudes. So unterteilen die Versicherer das Land in sogenannte Risikozonen, nach denen die Häufigkeit von Wasser-, Sturm und Elementarschäden durchschnittlich errechnet werden können.

Auch bei der Bestimmung des Wertes ist die regionale Gegend von Bedeutung, so gelten in einigen Teilen der Bundesrepublik höhere Immobilienpreise als in anderen. Das letzte Kriterium ist die eigentliche Nutzung, zu der das Gebäude erbaut oder erworben wurde. So ist es durchaus zu verstehen, dass es sowohl im Sinne des Versicherers und auch des Versicherten ist, dass der Inhaber seiner Versicherung genaue Angaben zu dem Gebäude macht, um von vornherein eine Unterversicherung auszuschließen. Zwar würde der Versicherte bei der Prämie sparen, im Schadensfall aber auf einen Teil des tatsächlichen Werts des Gebäudes sitzen bleiben und finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Schließlich schließt man eine Gebäudeversicherung ja zum Schutz seines Vermögens ab. Wie bei allen Versicherungen gibt es auch bei den Gebäudeversicherungen große Beitragsunterschiede. Ein Versicherungsvergleich hilft die günstigste Versicherung zu finden.

Ralf

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