Fertiggaragen haben ihre Anhänger, so auch der Carport.
Was nun für wen richtig ist, bedarf wohl eines Vergleiches:
Sowohl Fertiggaragen als auch der Carport können von dem geübten, vielleicht sogar fachkundigen Heimwerker selbst aufgestellt werden. Allerdings hat hier der Carport die Nase vorn, weil er eindeutig besser vom Heimwerker zusammengebaut werden kann. Fertiggaragen kommen in der Regel fertig montiert. Selbstverständlich montiert der Fachhändler auch den Carport auf Wunsch.
Fertiggaragen werden in genau der bestellten Größe geliefert – da gibt es kein Wenn und Aber möchte man irgendwann die Fertiggarage ausbauen. Eine Tür oder ein Fenster einsetzen ist natürlich nachträglich möglich, aber es bedarf eines neuen Anbaus, möchte man Fertiggaragen erweitern. Beim Carport hat man hier bessere Chancen; zumindest bei der Erweiterung in die Länge. In der Breite ist der Carport meist durch Anbauten begrenzt. Ein späterer Umbau zum Reihencarport sollte schon bei der Planung angesprochen werden, da hier spezielle Montage erforderlich ist.
Fertiggaragen sind wirklich einfach in ihrer Pflege. Blättert sich nach einigen Jahren witterungsbedingt der Putz ab, kann nachgebessert werden. Innen genauso, wie außen. Ansonsten ist es eben mal nötig, mit dem Besen durch den Innenraum durchzufegen, wenn Fenster vorhanden sind, diese zu säubern – das eben, was im Haus auch anfallen kann. Beim Carport gibt es keine Fenster zum reinigen. Vielleicht kann der Boden mal durch einen Besen gesäubert werden; das dürfte allerdings ein recht sinnloses Unterfangen darstellen, weil Wind das eben gesäuberte gleich wieder mit neuem Staub belegen wird. Beim Carport empfiehlt es sich in jedem Fall, das Holz mit UV-Schutz Holzöl einzureiben. So bleiben die Farben und das Holz vom Carport frisch.
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1(at)gmx.net
Sandra
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