Wer sich für krisensichere Vermögensanlage interessiert, den Verlauf der Wirtschafts- und Finanzkrise skeptisch verfolgt und nach Wegen sucht, seine finanzielle Sicherheit auch in Zukunft gewahrt zu wissen, der wird früher oder später auf den Krügerrand stoßen.
Goldmünzen eignen sich, sofern sie als Anlagemünzen gelten, hervorragend zur Sicherung des eigenen Vermögens, verbunden mit kaum einem Risiko. Als Anlagemünzen gelten jene, die anerkanntes Zahlungsmittel sind, die im Vergleich zu Sammlerstücken in großer Anzahl hervorgebracht werden und für deren Erwerb es lediglich einen geringen Aufpreis zum tatsächlichen Materialwert zu entrichten gilt.
Krügerrand- Klassiker unter den Anlagenmünzen
All dies trifft auf den Krügerrand zu, der als die erste Anlagemünze bezeichnet werden kann. Seit seiner ersten Prägung im Jahr 1967 kann sich die südafrikanische Goldmünze einer außerordentlichen Beliebtheit erfreuen. Bis auf wenige kurze Einbrüche der Auflagenzahl, verbunden mit politischen und staatlichen Restriktionen, nahm das Geschäft mit dem Krügerrand eine gute Entwicklung. Heute zählt die Münze mit einem Goldanteil von nahezu 917 % zu den beliebtesten und weit verbreitetsten Goldmünzen überhaupt.
Während andere Münzen eine Karatzahl von 24 aufweisen, handelt es sich beim Krügerrand um eine 22 Karat-Münze. Durch die Verwendung von Kupfer bei der Herstellung wird nicht nur die beliebte rötliche Einfärbung erreicht; primär geht es dem Hersteller darum, beste Qualität auch in Form von Stabilität und Robustheit zu garantieren.
Während zu Beginn des Krügerrand lediglich Münzen mit einer Unze geprägt wurden, befinden sich heute auch geringere Unzen im Umlauf. Typisch für eine Ein-Unzen-Goldmünze ist das Rohgewicht von 33,9 g, der Durchmesser von 32,60 mm und das Feingewicht von 31,10 g. Egal ob 1/2, 1/4 oder 1/10 Unze, das Motiv des Krügerrand bleibt, was typisch für Anlagenmünzen ist, in der Regel bestehen. Das Porträt des früheren Präsidenten Paul Kruger und die für Südafrika typische Springbockantilope schmücken die Münze seit ihrer Geburt.
Sandra
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