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10th

Portfolio durch Festgeld sukzessiv stabilisieren

Files under Finanzen | Posted by netnut

Der Aufbau eines privaten Vermögens ist in Zeiten sinkender Ansprüche gegen die gesetzliche Rentenversicherung unabdingbar. Ohne ausreichendes Engagement muss der Ruhestand in finanziellen Engpässen verlebt werden.

Wie das Vermögen aufgebaut wird bzw. welche Geldanlagen dazu verwendet werden, hängt indes nicht nur vom persönlichen Risikoprofil jedes einzelnen Anlegers ab, sondern genauso vom Alter. Je näher der Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand rückt, desto konservativer sollte die Strukturierung des Depots erfolgen.

Während in jungen Jahren ein hoher Aktienanteil wegen der zu erwartenden hohen Renditen die beste Lösung darstellt, sollten ältere Semester einen erheblichen Anteil ihres Vermögens in sichere Anlagen investieren. Insbesondere Festgeld bietet sich an, weil es keine Ausfallrisiken birgt, nicht den teils heftigen Schwankungen der Finanzmärkte unterworfen ist und regelmäßige Zinszahlungen gewährleistet. In der gegenwärtigen Marktlage können Anleger mit einem jährlichen Zinssatz von etwa vier bis viereinhalb Prozent rechnen.

Der Vorteil von einem Festgeldkonto gegenüber verzinslichen Wertpapieren liegt nicht nur in der flexiblen Ausgestaltung der Laufzeiten. Sämtliche Gebühren entfallen, so dass die Rendite in keiner Weise geschmälert wird. Auch in punkto Sicherheit haben feste Anlagen einiges zu bieten. Als Bankeinlage sind die Guthaben durch einen Fonds zur Einlagensicherung geschützt, dem jedes Kreditinstitut, das in der Bundesrepublik tätig ist, angehören muss. Gerade in der jüngsten Vergangenheit haben viele Investoren diesen Umstand wieder schätzen gelernt.

Sicherlich kann mit Festgeld Zinsen nicht über Nacht ein großes Vermögen gemacht werden. Als solider Bestandteil im Depot senkt es aber die Schwankungen, denen das Vermögen ausgesetzt ist und wirkt so in hektischen Zeiten beruhigend.

Festgeld eignet sich indes auch dann zur Geldanlage, wenn Kapital nur für einen begrenzten Zeitraum untergebracht und im Anschluss dann benötigt wird. Die meisten Banken bieten ihren Kunden sehr flexible Laufzeiten von dreißig Tagen bis zu einem Jahr hin an. Als Faustformel gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher fällt der Zins aus, über den Anleger sich freuen können.

Alexander

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