Die Angriffe von gefährlichen Hunden auf Menschen kommen fast täglich vor. Einige haben in den letzten Jahren sogar auch die Aufmerksamkeit der Presse auf sich gezogen und dafür gesorgt, dass die Hunderassen als gefährlich eingestuft wurden. Für die Hundehalter hatte dies die Auswirkung, dass sie einerseits kontrolliert wurden hinsichtlich der Leinen- und der Maulkorbpflicht und auch bei den Tierhalterversicherungen wesentlich mehr Geld berappen müssen. Damit meint man in der Politik nun allerlei Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Bevölkerung vor den Angriffen vor Hunden zu schützen. Doch den meisten - besonders denen, die schon einmal von einem Kampfhund angegriffen wurden - gehen diese Maßnahmen nicht weit genug. Sie fordern vor allem auch, dass die Hunde markiert werden, damit sie auch wiedererkannt werden können, denn viele der Angriffe von Kampfhunden auf Menschen endet so, dass die Menschen verletzt sind, aber nicht wissen, an welchen Hundehalter sie sich wenden müssen. Und auch selbst wenn ist es häufig kaum möglich dem Hundehalter bzw. dem Hund die Tat nachzuweisen.
Helfen kann hierbei der RFID Transponder, der mit einem RFID Reader ausgelesen werden kann. Diese Art von Chip wird dem Kampfhund unter die Haut implantiert. Wenn es dann zu einem Vorfall kommt und der Hund erschossen wurde nach einem Angriff auf den Menschen und er trägt keine Hundemarke, so ist der Hundehalter und damit der Haftpflichtige für den Vorfall haftbar gemacht werden kann.
Die RFID Kennzeichnung für die Wiedererkennung wird inzwischen in einigen deutschen Bundesländern angewandt, wenn es sich um Kampfhunde handelt. Und auch in Österreichs Hauptstadt Wien wird dieses Verfahren inzwischen angewandt, und zwar bei allen Hunde, und zwar vorwiegend auch um verlassene Tiere wieder ihren Herrchen und Frauchen zu übergeben. Auch in England will man soweit gehen und alle Hunde mit einem RFID Chip versehen. Allerdings ist dies noch nicht unter Dach und Fach.
Julia
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